Musikkassette wird 50 Jahre alt

Die Musikkassette wird 50 Jahre alt. Wer kennt sie noch? Eine habe ich bei mir in einer Schublade gefunden. Lieder habe ich kein Abspielgerät mehr dafür. DSCN0324
Nun eine Frage was hat eine  Musikkassette  und ein Bleistift mit einander zu tun ? Wer weiß es?

Suizid im Altenheim

Selbstmord im Altenheim – Erfahrungen als Altenpflegerin. Als Altenpflegerin hatte ich schon öfters mit dem Suizid alter Menschen zu tun.

Ein Suizid, der tödlich endete, ist mir besonders in Erinnerung geblieben und nahe gegangen.

Eine Bewohnerin sie lebte bei uns im Haus (Wohnbereich). War in letzter Zeit häufiger im Krankenhaus und ihr allgemeiner Zustand verschlechterte sich immer mehr. Sie konnte sich nur noch mithilfe ihres Gehwagens fortbewegen. In der Zeit als ihr gesundheitlicher Zustand nicht gut war gingen, wir öfters zu ihr. Dann gab es wieder Zeiten, in denen es der Bewohnerin besser ging. Und ein öfteres Nachschauen nicht mehr erforderlich war. Eines Tages kam die Bewohnerin auf mich zu und bat um ein Gespräch. Da ich wie immer ziemlich in Zeitnot war, sagte ich zu ihr das ich nachher einen Sprung zu ihr komme. Um 11 Uhr besuchte ich die Bewohnerin. Sie erzählte mir das sie verreisen wollte, zu Verwandte nur ein paar Tage. Sie fragte mich ob ich denn, was gegen Sie hätte. Da meine Besuche immer spärlicher geworden sind. Ich erklärte ihr das dieses nicht der Fall war. Sie zeigte mir Bilder, auf denen Sie als junges Mädchen zu sehen war. Fr. T. war Tänzerin und bedauerte es sehr das es mit dem Laufen immer schlechter wurde. Ich verabschiedete mich von ihr und wünschte ihr schöne Tage bei den Verwandten. Bei unserer Übergabe, erwähnte ich das Verhalten von Fr. T. viel Zeit sich weiter darüber Gedanken zu machen war nicht.
Einen Tag später…Ich hatte Frühdienst und musste für einen Bewohner einen Notarzt holen. Auf dem Weg zum Krankenwagen es war 6.00 morgens und noch dunkle Nacht. Lief mir Frau T. draußen über den Weg. Ich dachte, noch was macht sie so früh draußen??.. Doch der Alltag holte mich sofort aus meinen Gedanken zurück. Samstag Mittag um 11,30 ein Anruf…eine Bekannte von Frau T. rief an. Sie erzählte uns am Telefon, das Frau T. ihr eine Karte geschickt hatte, in der sie andeutet, dass sie sich umbringen wird. Eine Kollegin und ich sind dann in die Wohnung von Fr. T. gegangen. Wir fanden Fr.T. tot in der Badewanne. Sie hatte sich mit Schlafmitteln das Leben genommen. Es war kurz vor Weihnachten ….Frau T. hatte jedes Jahr bei dem Krippenspiel mitgewirkt. Doch in diesem Jahr wäre es ihr nicht mehr möglich gewesen, wegen dem schlechten Gesundheitszustand

Ob dieser Suizid zu verhindern gewesen wäre? Ich weiß es nicht.
Es war von der Bewohnerin geplant und gewollt, sie wollte friedlich aus dem Leben scheiden.
Es war ihre letzte Reise geworden…

Kein Termin bei einem Facharzt

Heute Nachmittag war ich mal wieder bei meinem Hausarzt einmal weil ich neue Rezepte benötigte zum anderen ist mein Blutdruck viel zu hoch, er hat mir meinen Blutdruck gemessen war mit 160/90 relativ gut. Nun habe ich eine Überweisung zum Internisten bekommen. Mal sehen ob ich beim Internisten einen Termin bekomme und zwar nicht erst in sechs Monaten. Der Versuch einen Termin bei einem Neurologen zu bekommen scheiterte schon wegen den langen Wartezeiten. Klar ich bin nur Kassenpatient daran scheiterte es bisher auch einen Termin bei einem Neurologen zu bekommen bei drei verschiedenen habe ich angerufen. Warum ist es so schwierig bei einem Facharzt einen Termin bekommen? Würde ich auf dem Land leben könnte ich das ja noch verstehen, aber in einer Großstadt ist mir dies unverständlich. Aber Deutschland hat doch keine Zweiklassenmedizin oder? Wir haben in Deutschland einen sehr hohen medizinischen Standard doch was nützt er wenn die ärztlichen Behandlungen zu teuer sind.

Frühdienst auf der Gerontopsychiatrischen Station

Morgens um 6:15 Uhr stand schon die erste Bewohnerin mitten im Flur, habe sie wieder in ihr Bett geschickt. Habe erst einmal meine Medikamente, gerichtet Frühstücksraum vorbereitet und Frühstück aus der Küche geholt. Anschließend habe ich zwei Bewohner versorgt. Frau eins bitte Zähneputzen reichte ihr die Zahnbürste mit Zahnpasta o.k. sie hält die Zahnbürste in der Hand, und schaut mich an ich sage nochmals bitte Zähneputzen. Nach dem dritten Mal versteht sie, was ich von ihr will sie,fängt an ihre Zähne zu putzen. In der Zwischenzeit mache ich ihr Bett und räume das Zimmer auf. Da steht sie mit der Zahnbürste im Flur und weiß nicht mehr weiter, ich führe sie ins Bad zurück und fordere sie auf den Mund aus zu spülen. Die Bewohnerin, die schon um 6:15 Uhr auf dem Flur stand kommt nun wieder aus dem Zimmer ich versorge, sie im Bad und bringe sie in den Frühstücksraum. Dazwischen gehe ich noch schnell zu einer anderen Bewohnerin, ziehe ihr die Stützstrümpfe an. Inzwischen ist es fast 8:00 Uhr. Frau zwei drängt schon seit einer Viertelstunde, dass sie ihre Medikamente, ihr Frühstück bekommt, ja auch der Essenswaren sollte schon leergeräumt sein, damit sie ihn in die Küche bringen kann. Ich sage ihr, dass sie damit noch warten muss. Inzwischen sind fünf Bewohner im Essraum und möchten Ihr Frühstück haben. Frau eins steht ständig während dem Essen, wieder auf und läuft in ihr Zimmer. Frau eins sage ich bleiben Sie doch bitte beim Frühstück sitzen ohne Wirkung. Die Dame, die schon auf dem Flur stand, ist mit ihrem Frühstück nicht zufrieden, Schwester bitte keine Marmelade o. k. ihr noch einmal zwei Toastbrote nur mit Butter gerichtet. Anschließend Frau vier im Bett versorgt und in den Essraum gebracht, Frau fünf aus dem Bett geholt in Bad versorgt, jeden Morgen die gleiche Diskussion was sie anziehen soll. Die Kleidung muss natürlich farblich übereinstimmen, also eine blaue Hose und eine blau gestreifte Bluse sie ist einverstanden mit der Kleiderauswahl. Dann läutet schon die nächste Bewohnerin, die sich teilweise noch selbst versorgen kann, Rücken waschen, Stützstrümpfe anziehen. Kurz vor 9:30 Uhr den ersten Versuch gestartet Frau sechs aus dem Bett zu bekommen, sie möchte nicht aufstehen, Rollos hochgezogen und Toilettenstuhl aus dem Zimmer geräumt. Eine Viertelstunde später sehe ich zufällig, wie Frau sechs auf die Toilette geht, ich nutze die Gelegenheit um sie gleich im Bad zu versorgen. Das kam aber bei Frau sechs nicht gut an, sie schimpfte laut, dass sie jetzt noch nicht aufstehen, wollte ich sage ihr, dass sie ja schon selber aufgestanden ist. Nur unter lautem Protest lässt sie sich im Bad versorgen. 10:00 Uhr endlich haben alle zwölf Bewohner ihr Frühstück. Hören jetzt Musik deutsche Schlagermusik gefällt Ihnen am besten. Und ich habe jetzt Zeit die Betten zu machen und die Zimmer aufzuräumen. Dann geht es auch schon wieder weiter, herrichten für das Mittagessen, Bewohner wieder in den Essraum begleiten um 11:30 Uhr wird das Mittagessen verteilt. Dokumentation muss auch noch geschrieben werden Übergabe an den Spätdienst um 14:15 Uhr ist mein Dienst beendet.

Kater Timmy hatte Struvitkristalle und Blasenentzündung

DSCN0252Wie es angefangen hat
Timmy hat, überwiegend nur Trockenfutter gefressen und wenig Wasser aufgenommen. Timmy ging ständig zur Katzentoilette ohne Urin abzusetzen. Das ging zwei Tage so, da nahm ich Timmy und ging mit ihm zum Tierarzt. Der Tierarzt stellte eine Blasenentzündung bei Timmy fest. Ohne weitere Untersuchungen gab der Tierarzt Antibiotika und Schmerzmittel zusätzlich bekam er ein Diätfutter. Timmy konnte zwar darauf wieder Urin lassen, aber das Diätfutter rührte er nicht an. Darauf bekam er ein Diättrockenfutter, das er zwar mochte, aber er nahm dazu zu wenig Wasser auf. Nach einer Woche meinte der Tierarzt, die Behandlung wäre, nun mit Erfolg beendet. Das war an einem Samstag noch am gleichen Tag konnte, Timmy wieder keinen Urin absetzen. Am nächsten Tag das gleiche Problem. Am Sonntag nahm ich Timmy und brachte ihn in die Tierklinik er musste auch sofort dort bleiben. Nun wurden die Untersuchungen gemacht, die der Tierarzt vor einer Woche versäumt hatte.
Die Diagnose lautete: Struvitkristalle und Blasenentzündung
Timmy musste eine Woche in der Tierklinik bleiben er bekam Antibiotika Schmerzmittel Infusionen auch zeitweise einen Katheter um die Ausscheidung zu kontrollieren.
Zuhause bekam Timmy kein Trockenfutter mehr, da er das Diätfutter nicht mochte, gab ich ihn wieder sein normales Nassfutter. Doch sein pH-Wert im Urin (wird mit Indikatorpapier aus der Apotheke gemessen) war immer noch sehr hoch. Teilweise über sieben, das nennt man alkalischen Wert in dem sich Struvitkristalle sehr wohl fühlen und vermehren. Der pH-Wert des Urins sollte aber mehr immer im saueren Bereich liegen. Um einen pH-Wert von circa sechs zu erreichen, muss der Urin angesäuert werden. Im Internet stieß ich auf die Tabletten Guardacid der Firma Prodoca sie enthalten DL- Methionin 200 mg ( als Säureregulator)
Ein paar Tage nach dem Timmy aus der Tierklinik entlassen wurde wollte er nichts mehr fressen.Ich nahm an das er zu viel Antibiotika nun oral bekam denn dreimal pro Tag das ist schon sehr viel.
Ich ging mit Timmy zu einer anderen Tierärztin diese verabreichte nun Timmy das Antibiotika über eine Injektion zusätzlich bekam Timmy Infusionen verabreicht. Heute geht es Timmy sehr gut er frisst sein nass Futter wieder.

Einige Änderungen mussten wir wegen der Krankheit von Timmy durchführen.

1. es gibt für unsere Katzen nur wenig Trockenfutter
2. das nass Futter wird zusätzlich mit Wasser angereicht.
3. das Futter steht nicht mehr 24 Stunden bereit sie bekommen morgens und abends ihr Futter.
4. Timmy bekommt zusätzlich morgens und abends jeweils eine Guardacidtablette verabreicht.
5. regelmäßig wird der pH-Wert seines Urins mittels Indikatorpapier überprüft.
Timmy ist nun beschwerdefrei und wir hoffen, dass es so bleibt.

Ein Sonntag vor 50 Jahren

Ein Sonntag vor 50 Jahren damals lebte ich mit meinen Eltern und sechs Geschwistern in einem kleinen Dorf in einer Dreizimmerwohnung.Die Zimmer waren nicht wie heute durch einen Flur abgetrennt. Es war ein dunkler Flur gleich bei der Eingangstür das Bad, eine kleine Abstellkammer. Um die Ecke geradeaus lag die Wohnküche, direkt gegenüber das Wohnzimmer. Von dort aus ging es weiter in das Kinderzimmer, durch das Kinderzimmer weiter in das Schlafzimmer der Eltern. Es war wenig Platz und wir waren nie ungestört, weil immer einer durch die Zimmer lief. Das fing schon morgens an, als die Mutter aufstand, um die kalte Wohnung zu heizen. Damals gab es noch keine Heizung. Damit die Mutter den Haushalt erledigen konnte, wurden wir Kinder in die Dorfkirche zum Gottesdienst geschickt. Mein Vater ist jeden Sonntag zum Frühschoppen in die Dorfkneipe gegangen. In der Kirche standen wir immer nahe am Eingang und unterhielten uns mit den Nachbarskindern. Jeden Sonntag um 12:00 Uhr gab es das Mittagessen, die Glocken der Kirche hörten wir bis in unsere Wohnküche. Am Nachmittag saßen wir vor dem kleinen Schwarz-Weiß Fernsehen im Wohnzimmer zusammen. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen, meine Mutter backte den Kuchen immer schon am Samstag. Auch das Abendessen erfolgte immer zur gleichen Zeit. Anschließend mussten wir noch Milch kaufen gehen, doch nicht im Supermarkt. Ein Bauernhof auf der anderen Straßenseite verkaufte jeden Abend die frische Milch an die Dorfbewohner. So ging ich mit der Milchkanne am Abend und holte die frische Milch beim Bauern ab. So verliefen die Sonntage damals immer gleich.

So ein kleiner Beisser

(8)Kater Timmy kann es nicht lassen jedesmal legt er sich quer über den Tisch. Da freundliches auffordern doch vom Tisch herunter zu gehen nichts bringt hat er einen kleinen Stups bekommen. Doch statt endlich vom Tisch herunter zu springen versucht er mich in die Hand zu beissen. 😦

München eine einzige Baustelle

München ist anders, München ist als Stadtbau-Projekt noch lange nicht fertig. Während andere deutsche Städte ‚zurückbauen‘, weil deren Bevölkerungszahlen schrumpfen, wächst München weiter und jeden Tag verschwinden hier 1.000 qm Boden unter Beton und Asphalt. Ja überall Baustellen Verkehrsbehinderung in der ganzen Stadt. MVV funktioniert auch nicht mehr richtig hier im Norden von München. Oft werden Haltestellen einfach für Wochen oder Monate gesperrt. Wenn ich mit dem MVV zur Arbeit fahren muß habe ich zur Zeit viele Umleitungen wegen Bauarbeiten.

München

Es ist schade das so viele Grünflächen verschwinden.

Macht Geld glücklich?

geld2Da gab es einmal eine Umfrage. Macht Geld Glücklich? Die Mehrheit der Bundesbürger ist der Meinung, dass Geld glücklich macht. Bei einer Emnid-Umfrage waren 62 Prozent der Teilnehmer dieser Meinung. Sie prophezeiten, dass die Gewinner des dritthöchsten Lotto-Jackpots aller Zeiten mit ihren jeweils 17,5 Millionen Euro bestimmt glücklich würden. Ich weiß nicht ob Geld glücklich macht, soviel Geld hatte ich noch nie. Mir geht es wie den meisten von Euch ich bin froh wenn ich jedes Monat mit meinem Geld um die Runden komme. Keine Geldsorgen haben ist wohl der Traum von jedem Menschen, denn es ist schon beruhigend wenn man Geld hat.

Universum

Viele beschreiben das Universum als unendlich groß. Doch gibt es überhaupt Unendlichkeit, oder ist es nicht vielmehr logischer anzunehmen, dass selbst die Unendlichkeit Anfang und Ende besitzt?  Ich persönliche würde als Vergleich eine Kugel anführen. Von jedem Punkt aus kann man unendlich weit gehen ohne jemals ein Ende zu sehen. Und doch ist sie räumlich begrenzt.

Was meint ihr dazu. Verhält es sich genauso mit dem Universum. Ist es durch Raum und Zeit, oder sogar ganz anderen Faktoren in seiner Unendlichkeit eingeschränkt?