Gesunde Giraffe an Raubtiere verfüttert

Kopenhagen – Im Zoo der dänischen Hauptstadt ist eine Giraffe vor den Augen von Besuchern – darunter zahlreiche Kinder – zerlegt und an Raubtiere verfüttert worden.Die öffentliche Zerlegung eines toten Giraffenbullen im Kopenhagener Zoo sorgt für Entsetzen. Der Direktor des Tierparks hat jetzt Morddrohungen erhalten. Dennoch will er nicht davon abrücken, Besucher möglichst authentisch mit den Gesetzen der Natur in Berührung zu bringen. Link—>Weiterlesen
Morddrohungen sind nicht angebracht. Aber es war nicht authentisch mit den Gesetzen der Natur. Denn Tiere töten nur für ihre Nahrung und nicht aus Lust und Geldgier. Denn nichts anderes war es im Kopenhagener Zoo. Es war ein gesundes Tier und die Möglichkeit das Tier in einem anderen Zoo unter zu bringen war vorhanden.

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15 Kommentare zu “Gesunde Giraffe an Raubtiere verfüttert

  1. Ich muß mal ganz dumm fragen – wie alt wird eine Giraffe ohne natürliche Feinde? Und wo ist der Zoo, der ein Giraffengehege hat, aber KEINEN eigenen Nachwuchs?
    Die Besucher wollen süße Tierbabys gucken – aber die sind halt nur ein Jahr lang süß und klein. Und dann?
    Durch meine Hühner bin ich in der Thematik drin – es gibt genug Romantiker, die erst ihre Henne brüten lassen, weil das so süß ist, und die dann blöd gucken, weil sich für 7 Gockel kein artgerechtes Zuhause findet.
    Im Tierreich herrscht meistens Männerüberschuß, erst recht, wenn es Herdentiere sind, wo ein Kerl für mehrere Damen zuständig ist.
    Will ich „überflüssige“ Tiere vermeiden, muß ich Geburtenkontrolle betreiben und den Besuchern sagen „ok, die nächsten 10 Jahre gibt es keine Babys, unser Bestand ist groß genug“. Würden die Leute, die jetzt das seelische Wohl ihrer Kinder gefährdet sehen (Egoshooter sind ok, fachgerechtes Schlachten ist böse…), dafür Verständnis haben? Ich hab da meine Zweifel…
    Irgendwo habe ich mal das Zitat gelesen „je weiter der Mensch sich von der Natur entfernt, umso romantischere Vorstellungen hat er von ihr.“
    Das war so ziemlich das erste, was mir zu dieser Debatte eingefallen war.

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  2. wirklich traurig! Dazu sind Tiergehege keineswegs da. Man geht mit seinen Kindern aus ganz anderen Gründen in den Zoo, egal, wie der Direktor das begründet – so etwas darf niemandem zugemutet werden! Am wenigsten natürlich den nicht in ihrem natürlichen Umfeld gehaltenen Tieren….
    Liebe Grüße,
    Marlis

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  3. Ich verstehe die Aufregung, die dadurch entstanden ist.
    Muss es wirklich so öffentlich zelebriert werden?
    Muss man das Kindern antun?

    Aber genauso sage ich:

    Ich verstehe die Aufregung NICHT!
    Ich habe als Kind nicht nur einmal zugeschaut, wie auf dem Bauernhof, wo wir wohnten, Schweine getötet und zerlegt wurden, Kaninchen geschlachtet und gehäutet wurden.
    Und ich bilde mir ein, dass ich kein lebenslanges Trauma mit mir herumtrage.

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  4. In Norddeich wurde ja in den 1980ern eine Seehundstation errichtet, weil u.a. die durch die Schweizer(!) und andere Rheinanlieger viel Gift das Meer verdreckte und Seehunde starben. Jetzt gibt es aber die Station nur noch aus kommerziellen Gründen, dort wird unsinniger Weise mein Hering verfüttert!
    Und wenn die Kinder vom Zoo nun kein Fleisch aus Massenschlachtung mehr essen wollen, hat das doch einen Lerneffekt.Allerdinge werden dann die rumänischen Schlachter hier im Billiglohnland, das ja für DK produziert, arbeitslos. Dann gehen die nach Australien und grillen ’ne Giraffe, hängt ja alles zusammen…

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    • Eben noch gelesen:
      „Das Appenzeller Mostbröckli ist eine Fleischspezialität aus der Schweiz. Dabei handelt es sich um ein gepökeltes, geräuchertes und getrocknetes Stück Rind-, Pferde- oder Hundefleisch, das nach der Räucherung und Salzung getrocknet wird.“ Diese Schweizer!

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